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Über 450 TV-Commercials, an die 50 Industriefilmprojekte und diverse multimediale Arbeiten (wie Animationen und 3-D-Arbeiten) wurden im Echopark in den letzten Jahren im Full Service hergestellt. Sowohl Agenturen als auch unsere direkten Kunden wissen unser umfassendes Portfolio zu schätzen: Vom Konzept über den Dreh bis zur Postproduktion, von der DVD-Herstellung bis zum Online-Streaming Ihres Films läuft die Herstellung aus einer Hand.

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Echopark produzierte die erste Stoppok-DVD "Auf Zeche"

Der Konzertmitschnitt aus dem Sommer 2008 sollte möglichst authentisch und ohne viel "Schnickschnack" eingefangen werden. Trotzdem wurde "gross" aufgefahren: Unsere Filmabteilung war mit einer Crew von 14 Personen vor Ort. Regisseur Christoph Urban inszenierte das Liveevent mit 7 HD-Kameras, inkl. Remotehead-Kran, Kamera-Dolly, Steadicam und einem Regiewagen. Der Schnitt wurde durch Stefan Stoppok und Christoph Urban im Echopark in Essen durchgeführt. Jetzt steht die Video-DVD mit einer Gesamtlaufzeit von 180 Minuten in den Läden und erreichte bereits im April Platz 91 der Longplay-Charts. Zur Zeit arbeitet das Echoparkteam an einer neuen Live Video-DVD für die Band "Wildes Holz", die VÖ ist noch vor Weihnachten geplant, so dass auch an dieser DVD sehr heiss produziert wird.

Lesen Sie hier das DVD-Review zur Stoppok DVD "Auf Zeche" des Musikmagazins "Music Headquarter" vom 20.03.09 (Quelle: musicheadquarter.de, Thomas Kröll):

Stefan Stoppok gehört zu jener selten gewordenen Spezies von Musikern, die sich weder von der Musikindustrie vereinnahmen, noch vor irgendeinen kommerziellen Karren spannen lassen. Seit 1982 überzeugt er mit seiner nach ihm benannten Band durch erdigen und authentischen Folk, Rock, Rhythm`n Blues und Country, gepaart mit Texten voller hintersinnigen Humors und Alltagsbeobachtungen, in denen sich jeder von uns wiederfinden kann. Noch dazu ist er ein exzellenter Gitarrist und vor allem stets "unnormal normal" (Selbstbeschreibung) geblieben. Jüngstes Beispiel ist sein im Februar des vergangenen Jahres erschienenes, aktuelles Studioalbum "Sensationsstrom".

"Der Stoppok" wurde zwar in Hamburg geboren und lebt mittlerweile in Oberbayern, seine Wurzeln aber liegen im Ruhrpott, genauer gesagt in Essen, wo er aufwuchs. Welchen anderen Ort hätte er sich also sonst für die Produktion seiner ersten DVD aussuchen können? "Auf Zeche" zeigt Stoppok & Band bei einem Open Air-Konzert in der denkmalgeschützten Essener Zeche Carl am 29.08.2008. Die Band besteht aus Benny Greb am Schlagzeug, Reggie Worthy am Bass sowie Sebastian Niehoff (Gitarre, Orgel). 2 Stunden und 8 Minuten lang liefern die Vier ein energiegeladenes Set aus 23 Songs ab, alles original "konserviert", exakt so wie an diesem Abend in Essen. Da wurde im Nachhinein nichts begradigt oder beschönigt, weder der Verspieler zu Beginn von "Risiko", noch der kurze Blackout von Stoppok am Banjo bei "Learning By Burning". Darüberhinaus liegt dem Doppelpack auch noch eine Live-CD bei, die auf 73 Minuten Länge quasi ein 15 Songs starkes Konzentrat mit den Highlights des Konzertes darstellt.

Das Herzstück der ganzen Geschichte ist aber eindeutig die DVD. Die Bild- und Tonqualität ist hervorragend, Regisseur Christoph Urban sorgt durch eine ruhige Kameraführung und ausgewogene, nie hektische Schnitte für stimmungsvolle Bilder. Auch auf der Bühne herrscht eine entspannte Atmosphäre und das Quartett hat sichtlich Spass, es wird viel gelacht. Dazu tragen nicht zuletzt Stoppoks Wortwitz und seine Ironie bei oder der ein oder andere philosophische Ausflug in seinen Zwischenansagen. Bei Stoppok kann "schon das gemeinsame Schleppen eines Kühlschranks (...) romantisch sein", wie der Bochumer Kabarettist Frank Goosen einmal treffend feststellte. Zu Beginn wird mit "Na Gut (Oh Well)" gleich gepflegt drauflos gejammt. Andere Bands machen sowas am Ende eines Konzertes, Stoppok am Anfang. Es wird gerockt ("Du brauchst Personal" oder "So einfach ist das") und der 53-jährige glänzt bei einigen feinen Soli ("So gemeint"). Mit der Zeit wird es langsam dunkel über der Zeche Carl. Dazu passt dann das superschöne "Ich wartete" oder meine ganz persönlichen Favoriten "Aus dem Beton", "Sei nicht sauer" und "Den anderen Weg", die es sogar hintereinander zu genießen gibt. Natürlich fehlt der "Willi-Block" aus "Willi Moll in Afrika" und "Willie und Gerd" ebensowenig wie die berühmte "Dumpfbacke". Die Fans sind begeistert, singen aus voller Kehle mit (was auf der CD leider nicht ganz so rüberkommt) und insbesondere Sebastian Niehoff setzt so manchen Glanzpunkt an der Hammond und Mundharmonika. Beim letzten Song "Wetterprophet" gehört die Bühne dann ganz alleine Stoppok und seiner Akkustikgitarre. Wow! Das macht richtig gute Laune!

Hinzu kommen weitere 45 Minuten an Bonusmaterial, welche die Gesamtspielzeit des Pakets auf stolze 4 Stunden erweitern. Stoppok gibt in Essen sozusagen seine eigene Vorgruppe. Vier Songs, die er solo oder im Duett mit Reggie Worthy vorträgt. Hinzu kommen extrem witzige und von Sebastian Niehoff kommentierte Backstageimpressionen sowie ein etwa 20-minütiges Gespräch zwischen Stoppok und dem Filmemacher Theo Roos, in dem der Ruhrpoet sein Verhältnis zur Kunst im allgemeinen, zu seinen Fans im speziellen oder seine Unterstützung für Greenpeace erklärt. Während Stoppok dabei die meiste Zeit völlig gelassen auf seiner Couch sitzt, gestikuliert Roos viel, was im Gegensatz zueinander etwas komisch wirkt. Abgerundet wird das Ganze von einem Booklet voller Live-Fotos und einem in jeder Hinsicht geschmackvollen Artwork. Wenn es noch eines Beweises für die unverwechselbare Originalität des Musikers und Menschen Stefan Stoppok bedurfte, dann liegt er jetzt in Form von "Auf Zeche" vor. Höchstwertung!


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